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Soziale Netzwerke anfällig für Cybermobbing

01.02.12 | Laut einer internationalen Ipsos-Umfrage ist die Gefahr, in Sozialen Netzwerken wie Facebook Opfer von Cybermobbing zu werden, am größten. In Deutschland gaben 81 Prozent der Befragten, die ein von Cybermobbing betroffenes Kind kennen, an, dass diese Quälereien in Sozialen Netzwerken stattfanden.

Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos

12 Prozent aller befragten Eltern gaben an, dass in ihrem Haushalt bereits ein Kind von Cybermobbing betroffen war. In Deutschland können dies nur 7 Prozent der Eltern bestätigen.

Ein Viertel aller Befragten kennen ein Kind in ihrem Umfeld, das bereits Opfer von Cybermobbing war. In Deutschland können 11 Prozent der Befragten dies  bestätigen. Am häufigsten wurden diese Misshandlungen in Sozialen Netzwerken beobachtet. 60 Prozent aller Befragten, die ein von Cybermobbing betroffenes Kind kennen, geben an, das diese Quälereien in Sozialen Netzwerken wie Facebook stattfanden. In Deutschland sind dies sogar 81 Prozent. 42 Prozent der Kinder wurden über Handy und 40 Prozent über Internet-Chatrooms belästigt. Jeweils ein Drittel wurde über E-Mails oder Instant Messenger wie ICQ gemobbt. 20 Prozent wurden auf anderen Webseiten gemobbt.

80 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass insbesondere Schulen und Eltern dem Thema Cybermobbing verstärkt aufmerksam schenken sollten, um bestehende Anti-Mobbing-Maßnahmen zu ergänzen.

In Deutschland widmet insbesondere die VZ-Gruppe dem Thema Cybermobbing verstärkt ihre Aufmerksamkeit. Für Lehrer steht auf schülerVZ ein umfangreiches Opens external link in new windowInformationspaket zum Download zur Verfügung. Das Schwesterportal studiVZ informiert auf seinen Opens external link in new windowWebseiten über Cybermobbing und gibt Verhaltenstipps bei Problemen. Nach Einschätzung des Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) ist das Thema Opens external link in new windowCybermobbing an Berliner Schulen nach wie vor hochaktuell – nicht zuletzt aufgrund der Nachfragen von Berliner Schulen hinsichtlich fachlicher Unterstützung bei der Fortbildung von Lehrern und Eltern. Gemobbt werde nicht mehr über Isharegossip sondern in Sozialen Netzwerken.

Für seine Umfrage befragte Ipsos in 24 Ländern insgesamt 18.687 Personen online. Die Befragung fand zwischen dem 1. und 15. November 2011 statt und wurde im Auftrag von Thompson Reuters News Service durchgeführt.

Weitere Informationen zur Studie:
Opens external link in new windowhttp://www.pressetext.com

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