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Soll man seine Fotos ins Internet stellen? Sie wissen es.




dossier zur medienbildung

schülerVZ-Scouts – ein Peer-to-peer-Ansatz

17.09.10 |

1. Ausbildungs-Modul: Was, wie und warum im schülerVZ?

(Funktionen in schülerVZ) In dem ersten Teil der Ausbildung ging es vor allem um die systematische Erarbeitung der Fragen: Was kann man im schülerVZ tun? Was ist warum so beliebt? Wie sieht Datenschutz aus? Wie stelle ich Privateinstellungen ein? Ist mein eigenes Profil o.k.? Wie kann ich Missbrauch melden?

Über die eigene, manchmal alltägliche, Nutzung der Social Community hinaus sollten die Schülerinnen und Schüler die Hintergründe der Faszination (z. B. der Kommunikationsmöglichkeiten, Möglichkeiten der Selbstdarstellung etc.) erarbeiten, aber auch für sich selbst die Frage beantworten, welche Daten bedenkenlos veröffentlicht werden können und welche besser nicht (Stellen Sie doch mal die Frage nach der Farbe der Unterwäsche und ob sie öffentlich gemacht werden darf / sollte / muss). Anhand ihres eigenen Profils sollten die Schülerinnen / Schüler überprüfen, welche „Privateinstellungen“ wie möglich sind und ob ihr eigenes Profil eigentlich in Ordnung ist. Außerdem wurde erarbeitet, wie die Meldefunktion funktioniert und welche Angaben dort vonnöten sind. Und … das kennen wir alle vorbildlich aus unserem Netz-Alltag … wir warfen einen wirklich genauen Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und gingen sie Punkt für Punkt durch, ebenso wie den Verhaltenskodex auf Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.schuelervz.net/l/rules.

2. Ausbildungs-Modul: Der schülerVZ-Tag

("schülerVZ macht Schule") Der zweite Tag war insofern etwas Besonderes, als dass uns drei Macher von schülerVZ aus der Abteilung „Media Education“ und dem Programm „schülerVZ macht Schule“ aus Anlass des Safer Internet Days 2010 besuchten und als Experten zur Verfügung standen. Die angehenden Scouts konnten alle Fragen loswerden und erhielten Antworten auf Fragen nach der Zahl der Mitglieder, die Anzahl der täglich hochgeladenen Fotos, der Anzahl der Meldungen und der Finanzierung von schülerVZ. Sie lernten, dass Nachrichten auch im schülerVZ dem Briefgeheimnis unterliegen und nicht weitergegeben werden dürfen, möchte man sich selbst nicht strafbar machen und dass schülerVZ eng mit der Polizei zusammenarbeitet. Nebenbei bemerkt: Sascha Neurohr, Jessika Rose und Johanna Müller von VZ-Netzwerke Ltd. aus Berlin luden am Nachmittag auch zu einer Info-Veranstaltung ein und stellten sich den kritischen Fragen unserer Eltern.

3. Ausbildungs-Modul: Wie kann ich helfen?

(Fallbeispiele und Übungen mit Rollenspielen) Am dritten der (übrigens am Nachmittag in der freien Zeit stattfindenden) Ausbildungstage stand die Frage „Was tun?“ auf dem Programm. Mithilfe von Fallbeispielen sollten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen und in Rollenspielen mögliche Reaktionen / Lösungen erarbeiten. Hier einige Beispiele:

Anton (11) ist wütend und stocksauer: „Meine Mama will nicht, dass ich mich bei schülerVZ anmelde, aber alle meine Kumpels sind schon drin“!

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