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Videoworkshops des Medienprojekts Wuppertal: Wer macht mit?

13.03.10 | Die defizitäre Haushaltslage der Kommunen in Nordrhein-Westfalen verschärft sich, was nicht ohne Folgen für die Medienkompetenzförderung bleibt. Das Medienprojekt Wuppertal macht dies zum Thema und veranstaltet unter dem Motto "Wuppertal kackt ab" vom 19. bis 21. März einen Videoworkshop. Noch werden Teilnehmende gesucht.
Videoprojekt "Wuppertal kackt ab". Medienprojekt Wuppertal

Videoprojekt "Wuppertal kackt ab", (c) Medienprojekt Wuppertal

Im Rahmen des Workshops sollen Videos gemacht werden gegen bzw. über die Konsequenzen der Sparmaßnahmen in der eigenen Kommmune. Die Filme werden - in bewährter Manier - anschließend öffentlich und im Internet präsentiert. Videokenntnisse sind gern gesehen, aber nicht Voraussetzung. Die Teilnahme ist kostenlos. Beginn ist Freitag, der 19. März, um 16.00 Uhr beim Öffnet externen Link in neuem FensterMedienprojekt Wuppertal (Hofaue 59, Wuppertal-Elberfeld).

Von den geplanten Sparmaßnahmen wäre auch das Medienprojekt Wuppertal selbst betroffen, das sich nach seiner Gründung 1992 zur größten und bedeutsamsten Einrichtung der Jugendvideoarbeit in Deutschland entwickelt hat. Jedes Jahr werden ca. 130 Filme von etwa 1.000 jungen Wuppertaler Filmemacher(inne)n im Rahmen dieser Einrichtung produziert. Sie werden in Wuppertal von mehreren tausend jugendlichen Zuschauer(inne)n gesehen, deutschlandweit haben die Filme durch den erfolgreichen DVD-Vertrieb der Dokumentationen als Bildungsmittel jährlich viele 100.000 Zuschauer(innen).

Für seine Jugendvideoarbeit hat das Medienprojekt bereits zahlreiche Auszeichnungen (u.a. Dieter-Baacke-Preis, Jugendkulturpreis NRW, Bundesjugendvideopreis) erhalten.

 

 

 

 

 

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