
Videoprojekt "Wuppertal kackt ab", (c) Medienprojekt Wuppertal
Im Rahmen des Workshops sollen Videos gemacht werden gegen bzw. über die Konsequenzen der Sparmaßnahmen in der eigenen Kommmune. Die Filme werden - in bewährter Manier - anschließend öffentlich und im Internet präsentiert. Videokenntnisse sind gern gesehen, aber nicht Voraussetzung. Die Teilnahme ist kostenlos. Beginn ist Freitag, der 19. März, um 16.00 Uhr beim
Medienprojekt Wuppertal (Hofaue 59, Wuppertal-Elberfeld).
Von den geplanten Sparmaßnahmen wäre auch das Medienprojekt Wuppertal selbst betroffen, das sich nach seiner Gründung 1992 zur größten und bedeutsamsten Einrichtung der Jugendvideoarbeit in Deutschland entwickelt hat. Jedes Jahr werden ca. 130 Filme von etwa 1.000 jungen Wuppertaler Filmemacher(inne)n im Rahmen dieser Einrichtung produziert. Sie werden in Wuppertal von mehreren tausend jugendlichen Zuschauer(inne)n gesehen, deutschlandweit haben die Filme durch den erfolgreichen DVD-Vertrieb der Dokumentationen als Bildungsmittel jährlich viele 100.000 Zuschauer(innen).
Für seine Jugendvideoarbeit hat das Medienprojekt bereits zahlreiche Auszeichnungen (u.a. Dieter-Baacke-Preis, Jugendkulturpreis NRW, Bundesjugendvideopreis) erhalten.