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Wie geht eigentlich Medienkompetenz? Er weiß es.




mekonet kompakt

Der eigene Internetauftritt auf einen Blick

Egal ob Kommunikationsplattform oder Werbung in eigener Sache: Ein Internetauftritt ist mittlerweile schnell gemacht und verlangt keine oder nur wenige Programmierkenntnisse. Auch ist er oft kostenlos oder zumindest kostengünstig zu haben und bietet viele Vorteile – wenn man dabei einige Grundregeln berücksichtigt.


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 | (Stand: August 2010)

Menschen vor Computerbildschirmen

Webdesign auf einen Blick

"Der eigene Internetauftritt auf einen Blick” begleitet bei den ersten Schritten ins Netz und bietet Hilfestellungen für Konzeption und Design, bei der Arbeit mit Webseiten-Editoren oder Blogsystemen und informiert über die wichtigsten Sorgfaltspflichten.

Fast jede(r) zehnte Deutsche unterhielt im Jahr 2008 nach einer repräsentativen Bitkom-Studie eine persönlicheSeite im Netz. Ähnliche Zahlen erhebt die Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (acta) 2009 für den Betrieb eines eigenen Blogs (unter den Deutschen im Alter von 14 bis 64 Jahren). Bis es soweit ist, müssen aber bereits einige Entscheidungen getroffen worden sein. Lange vor dem Internetauftritt steht die Frage nach seinem Zweck und seiner Zielgruppe, müssen konzeptionelle Überlegungen stattfinden, die Wahl der Veröffentlichungsform feststehen und rechtliche Auflagen berücksichtigt werden.

Konzeptionelle Entscheidungen


Zu Beginn ist zu klären: Geht es um reine Selbstdarstellung, etwa aus Lust an der technischen Spielerei, die Dokumentation eines Projekts oder auch die Reflexion des eigenen Handelns? Dann könnte sowohl ein Weblog in Frage kommen als auch eine eigene Webseite. Wie öffentlich soll das geschehen? Soll etwas „Eigenes“ her oder reicht ein angeschlossener und daher kostenloser Dienst? Wie groß sind die gestalterischen Ambitionen? Geht es um den kommunikativen Austausch mit Gleichgesinnten oder um den Aufbau oder die Pflege eines bereits vorhandenen (Offline-)Netzwerks? Soll der Internetauftritt zusätzliche Angebote liefern, zum Beispiel Veranstaltungshinweise? Sollen Inhalte kommentiert werden können?

Um diese Fragen zu beantworten, hilft das gezielte Surfen durchs Netz unter der Fragestellung: Was will wie präsentieren sich die anderen im Netz? Hier helfen Notizen, welche Webseiten dabei überzeugen (können)und warum. Wichtig sind folgende Kriterien:

  • Wie ist der Auftritt gestaltet und strukturiert?
  • Welche Informationen werden wie aufbereitet und wie aktuell sind sie?
  • Sind Teile des Internetauftritts interaktiv oder gar multimedial?

Ein Brainstorming mit Arbeitskollegen (oder mit Freunden und Verwandten) kann ebenfalls bei der Zieldefinition weiterhelfen: Was soll dargestellt werden? Was ist wirklich interessant für die Besucher(innen)? Nach welchen Informationen wird er oder sie suchen, kann und möchte ich diese anbieten? Am besten trägt man alle Inhalte zusammen, die präsentiert werden sollen und gliedert sie in Kategorien mit verschiedenen Unterpunkten. Möglicherweise ist das bereits die Struktur des Internetauftritts. Der Inhalt bestimmt, wie die Website aufgebaut ist, das heißt, welche Struktur sie hat.

Zudem sollte abgeschätzt werden: Wie viel Zeit habe ich, haben wir für die Pflege der Website? Die tagebuchartige Selbstreflexion in einem Weblog ist deutlich zeitintensiver als eine reine Informationsseite, weshalb zum Beispiel zahllose Weblogs nach einer mehrmonatigen Phase der Anfangseuphorie eingestellt werden.


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