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Internetsicherheit auf einen Blick

Immer mehr unerwünschte Werbebotschaften füllen das e-Mail-Postfach, Angriffe durch Würmer oder Trojaner gehören mittlerweile zum Alltag. Das ist teils lästig, teils eine regelrechte Gefahr für die funktionsfähigkeit des eigenen Pcs, aber auch für die eigenen Daten. Das Internet bringt ungeahnte Chancen für die Informationsgesellschaft mit sich – und gleichzeitig eine Vielzahl von Risiken.


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 | (Stand: Oktober 2009)

Bildmontage: Menschen spazieren auf einem Laptop

Internetsicherheit

„Internetsicherheit auf einen Blick“ erläutert die wichtigsten Begriffe und Grundregeln, um das Surfen, Tauschen und den Handel im Internet sicherer zu machen.

Angriffspunkte

Online zu gehen wird dank ständig sinkender Preise erschwinglicher und funktioniert durch die immer besseren Übertragungsraten auch richtig zügig. Aber der bloße Internetzugang birgt bereits gewisse Gefahrenquellen in sich. Durch die Möglichkeit, Datenverbindungen per Funk herzustellen, also zum Beispiel durch WLAN oder UMTS, steigt das Risiko noch, weil Funknetzwerke nur bedingt „einbruchssicher“ sind. Weitere Angriffspunkte bietet der Browser oder das verwendete E-Mail-Programm.

Mobile Zugänge

Lokale Funknetze (WLAN – „Wireless Local Area Network“) werden immer selbstverständlicher, insbesondere seit mobile Endgeräte mehr Verbreitung finden. Oftmals ist eine WLAN-Karte im Rechner bereits eingebaut. Darüber hinaus sind ein WLAN-Router sowie ein Netzzugang notwendig. Unterwegs übernehmen diese Aufgabe sogenannte Hot-Spots, die es zum Beispiel in Flughäfen, Bahnhöfen, Parkanlagen, Universitäten, in einigen Kaffeehaus- oder Fastfoodketten oder auch in Zügen der Deutschen Bahn gibt – teilweise sogar kostenlos.

Aber Vorsicht: Sicherheitslücken beim „öffentlichen Surfen“ nutzen Hacker aus, um auf Fremdkosten online zu gehen, Daten auszuspionieren oder diese zu manipulieren („WLAN-Hack“). Daher gehört es zur persönlichen Sorgfaltspflicht, sich über die Sicherheitsgegebenheiten vor Ort und auf dem privaten (mobilen) Endgerät zu informieren. Der WPA2-Algorithmus („Wi-Fi Protected Access“) sollte immer aktiviert sein, um den Funk- Datenverkehr zu verschlüsseln. Schon beim Kauf eines WLAN-fähigen Geräts ist es wichtig, auf die Unterstützung dieses Verschlüsselungsstandards zu achten.

Manchmal reicht auch ein Update der dazugehörigen Treibersoftware aus. Ergänzend sollte eine „Personal Firewall“ aktiviert sein. Das gilt auch für das mobile Surfen per UMTS („Universal Mobile Telecommunications System“), ebenso wie für das Surfen am heimischen Computer allgemein.

Browser als Einfallstor

Neben dem Internetzugang ist der Browser ein wichtiges Einfallstor für Angriffe aus dem Internet, denn er ist die Haupt-Software-Schnittstelle zu den virtuellen Welten. Viele Sicherheitsoptionen sind am Browser selbst einstellbar. Dabei gibt es keine generell „richtige“ Einstellung. Ein hoher Schutzstandard bedeutet häufig, dass viele vertraute Internetseiten nicht mehr erreicht werden können, weshalb ein persönlicher Kompromiss zwischen Funktionalität und Sicherheit gefunden werden muss. Um diesen heraus zu finden, helfen Tests.


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