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Internetrecherche auf einen Blick

Für die meisten bedeutet Internetrecherche das Eintippen eines Suchbegriffs in eine Suchmaschine. Je schwieriger es allerdings ist, das Gesuchte in wenige und passende Worte zu fassen, desto eher wird diese Form der Recherche zu einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Zielführender sind dann zusätzliche oder andere Quellen.


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 | (2. aktualisierte Auflage, Stand: Oktober 2007)

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Internetrecherche auf einen Blick

„Internetrecherche auf einen Blick“ vermittelt Suchstrategien, hilft bei der Quellenauswahl und -beurteilung und benennt weiterführende Informationsangebote, damit aus dem Suchen ein Finden wird.

Suchstrategien festlegen

Zu Beginn jeder Suche sollte festgelegt werden, wonach genau gesucht wird und welches Medium sich dafür eignet. Muss es immer die Internetrecherche sein? Vielleicht bietet der Gang zur Bibliothek vor Ort bessere Ergebnischancen?

Sucherfolge sind vom Vorwissen abhängig, etwa der Kenntnis bestimmter Fachbegriffe rund um das gesuchte Themenfeld.

Suche planen

Daten und Fakten zu bekannten Personen, Ereignissen oder Institutionen sind mit jeder Suchmaschine per Schlagworteingabe meist leicht zu finden. Wenn es sich bei der Klärung eines Sachverhalts um komplexere Zusammenhänge handelt, ist dies oft schwieriger und erfordert mehrere Suchetappen. Die sorgfältige Planung einzelner Schritte ist wichtig. Dabei sollte auch der für die Suche erforderliche Zeitaufwand abgeschätzt werden. Auf diese grundsätzlichen Überlegungen folgt die Entscheidung für die geeignete Online-Suchstrategie: Recherchiert man am besten quellenorientiert, mithilfe einer Online-Enzyklopädie oder einer Suchmaschine? Auch Verzeichnisse, Foren oder Communities können bei der Recherche helfen.

Quellenorientiertes Vorgehen

Beim quellenorientierten Vorgehen greift man auf das vorhandene Vorwissen über die für das gesuchte Themenfeld relevanten Akteure und Einrichtungen zurück. Statt beispielsweise den Begriff „Jugendmedienschutz” selbst in eine Suchmaschine einzugeben, fragt man sich zunächst: Welche Quellen könnten im Hinblick auf das, was man zum Jugendmedienschutz wissen möchte, verlässliche Informationen bereitstellen?

  • Wer ist für den Jugendmedienschutz in Deutschland zuständig?
  • Welche rechtlichen Grundlagen und Regelungen gibt es?
  • Gibt es Verbände und Interessengruppen, die sich des Themas angenommen haben?
  • Wer sind die Expert(inn)en zum Thema?
  • Gibt es technische Hilfen?

Häufig sind auf den Internetseiten der so identifizierten Akteure bereits die gesuchten Informationen zu finden. Oder aber man kann mit ihrer Hilfe nach konkreteren Informationen weiter recherchieren. Dies könnten bestimmte Fachbegriffe, Gesetzestexte, Namen von Beratungseinrichtungen oder Expert(inn)en sein, die ihrerseits wichtige Informationen bereitstellen. Mit der Qualität der Quellen steigt die Qualität der Suchergebnisse.

Alternativen zu Suchmaschinen

Auch redaktionell betreute Verzeichnisse können weiterhelfen und schnell zu guten Rechercheergebnissen führen. Wikipedia (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.wikipedia.de), die beliebte Online-Enzyklopädie, gleicht einem offenen Redaktionssystem, das jede(r) mit Inhalt füllen kann. Hiervon profitieren Themenvielfalt und Aktualität der über 600.000 Einträge in der deutschen Ausgabe. Jedoch ist nicht immer die gewünschte Informationstiefe oder Verlässlichkeit gegeben. Als verbindlich (richtig) sollten die Informationen daher nicht automatisch betrachtet werden. Wikipedia eignet sich aber häufig als Einstieg in die Internetrecherche. Zur Vertiefung stehen dort Verlinkungen zu weiteren Quellen bereit.


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